Aus der Gemeinde


Gemeindeausflug am Dienstag, 7. September 2010, in den Spreewald. Wir treffen uns um 9.00 Uhr im Menno-Heim. Abfahrt: 9.15 Uhr WAS MACHEN WIR DA?
- ca. 11.00 Uhr: Eintreffen in Schlepzig, Besichtigung der dortigen Kirche und kleiner Rundgang durch Schlepzig
- 12.00 Uhr: Mittagessen
- 13.30 Uhr: Kahnfahrt durch den Spreewald ca. 1,5 - 2 Stunden - 16.00 Uhr: Rückfahrt über Lübben (Besuch der Paul Gerhardt Kirche) nach Berlin, Menno-Heim.
Kinder- und Teenfreizeit im Menno-Heim vom 24. -26.9.10 Anmeldungen bei Martina Basso.




Vorankündigung


Serenadennachmittag am Sonntag 17.Oktober 2010 um 16.00 Uhr Ausführende: Silke Kunz - Sopran, Klaus-Peter Riemer – Flöte, Miyuki Brummer – Klavier
Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.




Aufnahmen in die Gemeinde


Unsere „neuen“ Jonatan Hege,
Gabriele Haak Moos, Maxemilian Reymann (siehe Foto) wurden am15. August 2010 in die Berliner Mennoniten Gemeinde aufgenommen.
Bekenntnis von Jonatan Hege:
„Ich bin christlich aufgewachsen.
Nun bin ich 14 Jahre alt und
nach deutschem Gesetz religionsmündig. Damit kann ich
mich für meine mennonitische Konfession entscheiden. Dies möchte ich auch tun, weil ich empfinde, dass die Taufe ein wichtiger Schritt in meinem Leben mit Gott und Jesus ist und meinen christlichen Glauben ausdrückt. Die Taufe ist das Erkennungszeichen der Christen. Sie drückt die Verbundenheit mit Jesus aus.
Mein Taufspruch steht in der Offenbarung 22, Vers 21: Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit Euch allen!




Geburtstagskinder


Allen, die in diesem Monat ihren Geburtstag feiern, gratulieren wir herzlich. Wir wünschen ihnen Gottes Segen für das kommende Lebensjahr, Freude und Kraft für jeden Tag mit dem Vers aus Psalm 103,2: „Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiss nicht,
was er dir Gutes getan hat.“




Reise in die Vergangenheit und zurück

Senioren der Berliner Mennonitengemeinde zu Gast der Mennonitengemeinde Krefeld
Vom 25. bis 27. Juni 2010 waren wir, die Senioren der Berliner Mennonitengemeinde, auf Einladung der Mennonitengemeinde Krefeld zu Gast in Krefeld.
Nach einer 5-stündigen Bahnfahrt erreichten wir Krefeld und wurden auf dem Bahnhof von Krefelder Gemeindegliedern auf das herzlichste in Empfang genommen und in das Gemeindehaus an der Königstraße gebracht.
Dort erwartete uns Gabriele Harder-Thieme, Pfarrerin der Gemeinde, die uns mit herzlichen Worten willkommen hieß. Nach einem kurzen Kaffeetrinken trafen wir uns zusammen mit einigen Krefelder Gemeindegliedern zu einem sehr informativen Rundgang durch Krefeld, der von Gabriele Harder-Thieme mit viel Wissen geleitet wurde. Bereits an der „Haustür“ zum Gemeindezentrum konnten wir ahnen, dass unser Aufenthalt eine sehr „geschichtsträchtige“ Zeit würde. Für uns Berliner war es sehr interessant, zu sehen, wie die Krefelder Gemeinde ihre Geschichte im Kontext der Stadtgeschichte mithilfe von zehn Glastafeln – mit einer Folge von Bildern und Texten versehen – eindrucksvoll darstellt. Weitere interessante Orte in der Stadt gaben uns Aufschluss darüber, in welcher Weise und unter welchen Umständen die Stadtgeschichte Krefelds geschrieben wurde, wobei es offenbar wurde, in welchem Umfang Mennoniten am wirtschaftlichen Aufschwung (Leinen- und Seidenweberei) der Stadt beteiligt waren. Bei einem gemeinsamen Abendessen mit Mitgliedern der Gemeinde hatten wir Gelegenheit zu ersten gemeinsamen Gesprächen. Am nächsten Tag ging es mit dem Bus nach Xanten, der 2000 Jahre alten Stadt am Niederrhein, die zur Römerzeit eine der bedeutendsten Siedlungen in Niedergermanien war. Hier erhielten wir eine sehr anschauliche Führung durch den Archäologischen Park Xanten, der uns 400 Jahre römischer Geschichte als begreifbares Erlebnis nahe brachte. Zugleich ist dieser Park ein hochrangiger Forschungsstandort und ein Ort, an dem es sich wunderbar entspannen lässt. Ein anschließender Rundgang durch den mittelalterlichen Stadtkern Xantens, allem voran der Besuch des romanisch-gotischen Doms St. Viktor, rundete einen Tag anschaulich gemachter Geschichte ab.
Der Gottesdienst am Sonntagmorgen brachte uns die Seligpreisungen aus der Bergpredigt in einer sehr berührenden Weise nahe, sie wurden als tänzerisch inszenierte Predigt dargestellt; für uns alle ein völlig neues Erlebnis des Wortes Christi.
Nach einem gemeinsamen Mittagessen, von Gemeindegliedern bereitet und – wie auch an den Vortagen - in perfekter Weise vom „guten Geist der Küche“, Siegfried Dehmelt, präsentiert, machten wir uns auf den Weg nach Berlin, begleitet von vielen guten Wünschen unserer Gastgeber. Unser besonderer Dank für das Bemühen um unser leibliches Wohl während der Dauer unseres Aufenthaltes sei an dieser Stelle im besonderen Maße Siegfried Dehmelt gesagt. Besonders darauf hinzuweisen ist, dass diese Fahrt mithilfe der großzügigen Unterstützung von Menndia ermöglicht werden konnte.
Ein von der Gemeinde Krefeld liebevoll gestaltetes Wochenende wird lange in unserem Gedächtnis bleiben.




Aus der Ökumene


Versöhnung nach 500 Jahren: der Lutherische Weltbund hat die Mennoniten um Vergebung für die grausame und blutige Verfolgung im 16. Jahrhundert gebeten. Eine Erklärung dazu verabschiedete die 11. Vollversammlung einstimmig auf ihrer Tagung am 20.07.2010in Stuttgart. Die Mennonitische Weltkonferenz nahm das Versöhnungsangebot an. Dies Ereignis ist von großer kirchenhistorischer Bedeutung. „Im Vertrauen auf Gott, der in Jesus Christus die Welt mit sich versöhnte, bitten wir deshalb Gott und unsere mennonitischen Schwestern und Brüder um Vergebung für das Leiden, das unsere Vorfahren im 16. Jahrhundert ihnen zugefügt haben“.




Schaukastenbild


September:„….damit er sie bebaue und behüte“.
Die Erde ist der Bibel nach dem Menschen anvertraut, „damit er sie bebaue und behüte“. Darum reden Christen nicht einfach von Natur, sondern – vielschichtiger – von Schöpfung. Dem Schöpfer gilt es Dank zu sagen, indem wir die Kostbarkeit und Würde seines Werkes erkennen, die Schöpfung feiern und auch schützen. Dazu ermuntert uns der Glaube an den Schöpfergott und daran erinnert uns der ökumenische „Tag der Schöpfung“, den Christen aller Konfessionen am 27.9. feiern




Vertraut den neuen Wegen: 18. Evangelischer Gemeindetag für Aussiedler/innen und Einheimische 2010

Liebe Schwestern und Brüder,
in der Tradition der seit 1993 durchgeführten Evangelischen Gemeindetage für Aussiedler lade ich Sie ganz herzlich für den 18. September 2010 zum Begegnungstag von Aussiedler/innen und Einheimischen in die Kirchengemeinde Marzahn / Nord ein. Der Begegnungstag des Jahres 2010 eröffnet zugleich die Interkulturellen Tage in Marzahn-Hellersdorf. Er steht unter dem Motto: „Vertraut den neuen Wegen“ und nimmt damit den Titel eines Chorals aus unserem Gesangbuch auf. Sie können sich sicher noch lebhaft daran erinnern, auf welchen Wegen Sie nach Deutschland gekommen sind und welche neuen Wege Sie dann gehen mussten, um hier in Berlin heimisch zu werden. Jede und jeder von Ihnen hat einen reichen Schatz an Erfahrungen und Talenten mitgebracht. Das wird auch dieser Begegnungstag zeigen – gemeinsam wird uns das gut tun. Mit diesem Tag wollen wir Mut machen zur Begegnung und zum Gespräch. Sie werden Gelegenheit finden, Bekannte wieder zu sehen, aber auch neue Kontakte zu knüpfen. Getragen von diesem Netzwerk soll Sie der Tag motivieren, Ihre Gaben, Erfahrungen und Ideen in unsere Gesellschaft, Ihre neue Heimat und in unsere Kirchengemeinden einzubringen. Der Begegnungstag hat seit 1993 an vielen Orten unserer Landeskirche stattgefunden. Nun wird er zum ersten Mal in Berlin-Marzahn und zum ersten Mal gemeinsam mit der Eröffnung der Interkulturellen Tage Marzahn-Hellersdorf durchgeführt, so dass in diesem Jahr ein neuer Farbton das Gesicht des Begegnungstages prägen wird. Die Kirchengemeinde Marzahn / Nord und alle an der Vorbereitung beteiligten Personen freuen sich darauf, Sie an diesem Tag als Gäste willkommen zu heißen. Bringen Sie bitte auch Ihre Kinder mit, für die es eigene Programmpunkte geben wird. Jugendliche sind herzlich zum Jugendprogramm des Begegnungstages eingeladen.
Ich wünsche Ihnen für diesen Tag gute Begegnungen, Erfahrungen und Gespräche und grüße Sie mit herzlichen Segenswünschen Ihr Dr. Markus Dröge
Ort: Evangelische Kirchengemeinde Berlin-Marzahn/Nord Schleusinger Str. 12, 12687 Berlin Marzahn S-Bahn (S7) Richtung Ahrensfelde bis Mehrower Allee, weiter Bus 197 Richtg. S-Mahlsdorf bis Schleusinger Str.

Programm:
11.00 Ökumenischer Eröffnungs-Gottesdienst in der Kirche,Predigt: Pastor Horst H. Krüger; parallel Kindergottesdienst
12.30 Mittagessen (Kostenbeitrag 1 €)
13.00 Buntes Programm in und rund um das Gemeindezentrum, auf der Bühne, an Ständen, im benachbarten Seniorenheim: Musik – Gespräche – Szenen – Film – Tanz - Ausstellungen - Literatur - Kunsthandwerk, etc. Kinderprogramm im Freien u. a. mit dem Spielmobil Jugendprogramm in der Sporthalle mit Musik und Volleyballturnier 15.00 Kaffee- und Kuchenbüfett
15.45 Abschlusssegen




Impressionen vom Parkgottesdienst






Aus der mennonitischen Welt


KABUL – Bei dem Raubüberfall und der Ermordung von acht ausländischen Helfern und zwei Afghanen im Norden Afghanistans kam auch der MCC-Mitarbeiter Glen D. Lapp aus Lancaster, Pennsylvania ums Leben. Das mobile Augenärzte-Team gehörte zur MCC-Partnerorgansiation “International Assistance Mission” (IAM). Die acht erfahrenen Helfer waren aus christlichem Mitgefühl im ärztlichen Dienst für die notleidenden Menschen dort unterwegs. Die ermordeten Helfer haben auf Einladung der örtlichen Verantwortlichen in einer Region im Norden Afghanistans, die bislang kaum Zugang zu ärztlichen Hilfe hat, kranken Menschen medizinische Hilfe gebracht. Nach Abschluss der dringend notwendigen Arbeit waren sie auf dem Rückweg nach Kabul. Das “Mennonite Central Committee” (MCC) ist eine Organisation der mennonitischen Kirchen in Nordamerika. MCC versteht seine Aufgabe als Arbeit in der Welt nach dem Vorbild Jesu: Gottes Liebe zu demonstrieren und für Frieden, Gerechtigkeit und ein menschenwürdiges Leben für alle Menschen einzutreten.




Pakistan – Nothilfe für Flutopfer

Weite Teile Pakistans stehen unter Wasser. Nach Schätzungen der Vereinten Nationen sind 14 Millionen Menschen von den Überschwemmungen betroffen.
Mit der Diakonie Katastrophenhilfe haben wir eine starke Partnerorganisation in Pakistan. Seit dem Erdbeben 2005 ist die Diakonie Katastrophenhilfe in Pakistan aktiv. Vor Ort wird mit einer einheimischen Partnerorganisation zusammengearbeitet. Da es von Taliban Anschlagsdrohungen auf westliche Hilfsleistungen gab, kann der Name der Organisation nicht genannt werden. Rainer Lang von der Diakonie Katastrophenhilfe ist vor Ort um die Lage zu beurteilen und zu berichten.
Die Hilfsmaßnahmen konzentrieren sich auf die beiden Distrikte Charsadda und Nowshera im Nordwesten. Was wird getan: ? Nahrungsmittelhilfe, zunächst für vierzehn Tage erhalten 5.000 Flutopfer eine warme Mahlzeit mit 2.166 Kcal pro Person. Kosten je 1,63 Euro
? Wasserversorgung durch mobile Wassertanks und Trinkwasser in Flaschen, zunächst für eine Woche. 2,5 Liter Trinkwasser pro Person am Tag kosten 0,26 Euro
? Hygienesicherung durch 9.000 Familienpakete mit Seifen, Handtüchern und anderen Dingen. Kosten für ein Hygienepaket ca. 15 Euro ? Notunterkünfte für etwa 16.000 Menschen. 2.000 Familien erhalten Familienzelte für 7 bis 8 Personen und Plastikplanen zum Schutz vor Regen. Kosten pro Zelt 115 Euro.
Aus unserem Katastrophenfond haben wir 15.000 Euro Soforthilfe an die Diakonie Katastrophenhilfe gegeben. Wir bitten um weitere Spenden für die Katastrophenhilfe in Pakistan.
Mennonitisches Hilfswerk
Konto 3616
Sparkasse Ingolstadt
BLZ 721 500 00
„Katastrophenfond“




Pastorin unterwegs


7./8.9.: Theologischer Arbeitskreis der VDM in Hamburg 17.-19.9.: Seminar zum 30jährigen Jubiläum der Ökumensichen Friedensdekade in Erfurt